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OLYMPIA
 

Olympia (Heimat der Olympischen Spiele): Die Stadt ist heute ein kleines vom Tourismus lebendes Dorf. Im Altertum war Olympia keine Stadt, sondern ein Heiligtum, das zunächst dem Zeus, später auch anderen Göttern geweiht war. Spätestens ab 776 v. Chr. wurden hier alle vier Jahre Wettkämpfe zu Ehren des Zeus veranstaltet. Zunächst war der Stadienlauf über 192,27 m der einzige Wettbewerb, später wurden weitere Disziplinen eingeführt. Für die Dauer der Olympischen Spiele herrschte in ganz Griechenland Waffenruhe. Mit Ausnahme des Heratempels (600 v. Chr.) stammen die meisten als Ruinen erhaltenen Bauwerke von Olympia aus dem 5. Jh. v. Chr. wie z.B. der mächtige Zeustempel.

 

Olympia

 
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Olympische Spiele

vom Altertum bis in die Neuzeit
Die Olympischen Spiele des Altertums fanden spätestens seit 776 v. Chr. alle vier Jahre statt. Frauen war sowohl die Teilnahme als auch der Besuch der Veranstaltungen untersagt. Die Teilnehmer bereiteten sich 9 Monate lang in ihrer Heimat und 30 Tage in Olympia auf die Bewerbe vor. Während der Wettkämpfe herrschte im ganzen Land Waffenstillstand. Seit 720 v. Chr. kämpften die Athleten unbekleidet.
Die Zahl der Bewerbe wurde im Laufe der Zeit immer mehr erweitert. Zunächst gab es nur den Stadionlauf, dann wurde das Programm um einen Doppellauf (Dialos) über zwei Stadien und einen Langlauf (Dolichos) über eine Entfernung von bis zu 4600 m an erweitert. Ab 664 v. Chr. fanden die Spiele an fünf Tagen statt, wobei sich folgende Disziplinen ergeben haben: Laufdisziplinen, Faustkampf, Ringkampf, Wagenrennen, Wettreiten, Allkampf (Pankration), Fünfkampf (=Pentathlon, Wettlauf, Weitsprung, Diskuswurf, Speerwurf und Ringkampf).
Die Sieger der Wettkämpfe erhielten als Preis einen Kranz aus Ölbaumzweigen, später Palmzweigen. Die Kränze hatten nur Symbolcharakter, viel mehr Wert war der eigentliche Ruhm, der nicht nur den Athleten galt, sondern auch auf die Stadt zurückfiel, aus der sie stammten. So wurden sie von ihrer Heimatstadt reich belohnt (Geschenke, Steuerfreiheit, ...).
Der eigentliche Charakter der Olympischen Spiele trat immer mehr in den Hintergrund bis 393 n. Chr. der oströmische Kaiser Theodosius die Spiele aufgrund des heidnischen Charakters (das Christentum setzte sich immer mehr durch) verbot.
1896 wurden die Olympischen Spiele auf Initiative des französichen Baron de Coubertin wieder ins Leben gerufen. An den 43 Bewerben, die in Athen stattfanden, nahmen 311 Sportler aus 13 Ländern teil. Die Olympischen Spiele der Neuzeit waren geboren. Heute sind es 240 Wettbewerbe (Die Zahl ändert sich immer wieder) an denen sich über 10000 Sportler aus ca. 160 Ländern beteiligen.
Die Olympischen Spiele finden nun weiterhin alle 4 Jahre statt, an einem stetig wechselnden Austragungsort.


Griechenland - ein interessantes Land

Geographie: Griechenland liegt auf der Balkanhalbinsel und ist in Nord-Süd-Richtung von wenig bewaldeten Gebirgszügen durchzogen. Sie setzten sich in den Inselgruppen der Ägais fort, die fast 20% der Landesfläche ausmachen. Die nördlichen Nachbarn sind Makedonien, Albanien, Bulgarien und die Türkei. Im Osten grenzt es an das Ägäische, im westen an das Ionische Meer. Das Klima ist mediterran mit milden, regenreichen Wintern und heißen Sommerregen.
Reisen, Erleben und Besichtigen: Griechenland ist neben Italien das klassische Reiseland in Europa. Aufgrund seiner Vielzahl landschaftlicher und kulturgeschichtlicher Attraktionen ist es nicht nur bei Erholungsreisenden sondern auch bei Bildungs- und Besichtigungsurlaubern beliebt. Die Sommermonate sind in Griechenland sehr heiß und trocken. An der Küste macht jedoch eine ständige Brise die Hitze erträglich. Aufgrund der Feriensituation sind im Juli/August die Hotels und Campingplätze überfüllt. Wer nicht an diese Ferienmonate gebunden ist, dem empfehlen wir das Frühjahr (April/Mai) und den Herbst (September/Oktober) als ideale Reisezeit. Die Meerestemperatur ist warm genug zum Baden, die Lufttemperatur ist angenehm und nicht mehr so sengend.
Natur und Umwelt: Griechenland ist ein Gebirgsland und weist eine Höhengliederung der Vegetation auf: In Küsten- und Tiefzonen gedeihen Hartlaubgewächse, bis zu einer Höhe von 2000 m Laubmisch- oder Nadelwälder, die höheren Regionen sind von Matten- und Strauchvegetation geprägt.
In den großen Städten und Ballungszentren verursachen Industrie- und Verkehr extrem hohe Schadstoffwerte.
Geschichte und Politik: In Griechenland entwickelte sich nicht nur die erste europäische Hochkultur (Kreta, 2. Jtd. v. Chr.) sondern auch die erste Demokratie (Athen, 5.Jh. V. Chr.). Griechische Literatur, Philosophie und Kunst wurden zur Grundlage der abendländischen Kultur. Nach dem Niedergang des griechisch geprägten Byzantinischen Reichs unterstand Griechenland bis ins 19. Jh. dem Osmanischen Reich.


 
 



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