Griechenland - Athen
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Athen und seine Sehenswürdigkeiten

Die Hautstadt Griechenlands liegt in der attischen Ebene umgeben von mehreren bis zu 1400 m hohen Bergen. Das Stadtbild wird von zwei Erhebungen geprägt 1. der 156 m hohe Felsen, der die Akropolis trägt und 2. der 277 m hohe Hügel Lykabettos. Die Akropolis erhielt ihre berühmtesten Bauten während der Blütezeit Athens im 5 Jh.v.Chr., als Perikles die Stadt beherrschte. In dieser Zeit erlangte Athen einen derartig hohes Ansehen, dass sie die Entwicklung Europas nachhaltig beeinflusste.
Die klassischen Baudenkmäler sind zwar allgegenwärtig, das moderne Athen ist jedoch ein Produkt des 19. Jh.s: 1834 machte Otto I die Stadt zur Hauptstadt seines Landes. Otto ließ zahlreiche nachantike Gebäude abreißen und beauftragte bayerische Architekten mit der Neuanlage der Stadt im klassizistischen Stil. Unter seinem Nachfolger Georg. I wirkten die dänischen Architekten Ch. und Th. Hansen.
Heute lebt fast ein Drittel der Bevölkerung Griechenlands im Großraum von Athen.
Abseits der Hauptverkehrsstraßen kann man in Athen noch beschauliche Winkel entdecken, in denen das Leben fast noch dörflichen Charakter hat.


 



Sehenswürdigkeiten

Agora: Weitläufiges Gelände nordwestlich der Akropolis, das als Marktplatz diente und über Jahrhunderte hinweg Zentrum des öffentlichen Lebens war.
Es diente auch als Versammlungsplatz des Volkes sowie als Treffpunkt von Philosophen und Gelehrten. Zentrales und besterhaltenes Bauwerk ist der dorische Tempel „Hephaisteion“ (um 440 v. Chr. errichtet), dessen Bilderfries die Taten des Herakles und des Theseus erzählt.
Akropolis: Wahrzeichen und berühmtestes Zeugnis der klassischen griechischen Kunst, das sich auf dem Kalkfelsen inmitten der Stadt erhebt. Perikles soll der Überlieferung nach 30000 kg Gold zur Verfügung gestellt haben, um nach der Zerstörung der archaischen Akropolis durch die Perser (480 v. Chr.) die prachtvollen Marmorbauten errichten zu lassen. Größter Tempel ist der um 440 v. v. Chr. errichtete dorische Panthenon.
Dionysos-Theater: Im Süden der Akropolis gelegenes Theater, in dem die Dramen von Aischylos, Euripides und Sophokles uraufgeführt wurden. Es entstand zwischen dem 6. und dem 4. Jh. v. Chr. und wurde mehrfach umgebaut.
Odeion des Herodes Atticus: Am Südhang der Akropolis um 160 n. Chr. errichtetes Bauwerk, das einst als schönstes Theater Griechenlands galt. Noch heute werden hier während der Athener Festwochen Dramen aufgeführt.
Olympieion: Der, dem olympischen Zeus geweihte Tempel, war einer der größten Tempel der Antike. Nur wenige Meter davon entfernt errichteten die Athener dem Kaiser einen Triumphbogen, der zum Teil noch erhalten ist (Hadrianstor).
Parlamentsgebäude: 1834-38 vom bayerischen Hofbaumeister Friedrich von Gärtner erbaut.
Plaka: Nördlich der Akropolis erstreckt sich die Altstadt von Athen. Im Gewirr kleiner Gassen und Plätze findet man Tavernen, Restaurants und kleine Läden, die hauptsächlich von Touristen besucht werden.
Stadion: Anlässlich der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit, die 1896 in Athen stattfanden, ließ ein reicher Athener die Marmorarena mit 70000 Sitzplätzen erbauen. Sie ist eine genaue Nachbildung des antiken Stadions, das sich am selben Ort befand.
Umgebung von Athen: Marathon (ca. 41 km nördlich): Das Schlachtfeld ist eines der Nationaldenkmäler Griechenlands. Hier schlugen 490 v. Chr. die Athener unter dem Anführer Miltiades das zahlenmäßig überlegene Heer der Perser.


 

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